Zollinger-Ellison-Syndrom

Was ist das Zollinger- Ellison- Syndrom?

Das Zollinger-Ellison-Syndrom (Robert Milton Zollinger (1903-1992), Edwin Homer Ellison (1918-1970)) ist eine Erkrankung, bei der erhöhte Mengen des Hormons Gastrin produziert werden, welches den Magen zur vermehrten Salzsäure- Produktion anregt.

Welche Ursache hat es?

Das Zollinger-Ellison-Syndrom wird durch seltene Tumore in der Bauchspeicheldrüse oder im oberen Anteil des Dünndarmes hervorgerufen und ist in 60% der Fälle bösartig. Diese Tumore produzieren das Hormon Gastrin und werden daher auch Gastrinom genannt. Sie zählen zu den sogenannten neuroendokrinen Tumoren (NET), sie können einzeln oder als multiple Tumore vorkommen.

Wie wird das Zollinger-Ellison-Syndrom behandelt?

Zur Reduzierung der Magensäure-Sekretion können Protonenpumpeninhibitoren eingesetzt werden.
Wenn möglich sollten die Tumore chirurgisch entfernt werden. Die Chemotherapie hat sich als wenig effektiv gezeigt.

Was sind Protonenpumpeninhibitoren (PPI)?

Protonenpumpeninhibitoren (PPI) sind Medikamente zur Reduzierung der Magensäureproduktion im Magen. PPI blockieren ein Enzym in den Zellen der Magen-Schleimhaut, das die Magensäure unmittelbar in das Mageninnere pumpt (auch H+ / K+-ATPase genannt).

PPI sind im Vergleich mit anderen Arzneimitteln das effektivste und am längsten anhaltende Mittel um das gestörte Gleichgewicht von Schleimhautaggressiven und -schützenden Faktoren wieder herzustellen. Damit verbunden zeigen PPI auch die besten Heilungsraten bei säurebedingten Erkrankungen. Diese Wirkstoffe sind unter anderem in der Kombinationstherapie mit Antibiotika zur Helicobacter pylori Behandlung und Eradikation von Bedeutung.

Zur Gruppe der PPI gehören die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol und Rabeprazol.

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